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Wahrnehmung

Gewöhnliche Bedeutung:
Das Aufnehmen von Reizen durch die Sinne; das, was man erkennt oder empfindet
Klartext-Bedeutung:
Die Bewegung, mit der das Feld sich selbst in Form begegnet – nicht Sehen, sondern das Offenwerden für das, was bereits da ist.

Wahrnehmung bedeutet wörtlich:
„Das Wahre nehmen“
doch strukturell ist sie kein Zugriff,
sondern ein Lassen,
ein Moment,
in dem das Ich nicht mehr filtern muss,
damit etwas erscheinen darf.

Wahrnehmung ist kein Besitz von Eindrücken –
sie ist Resonanzfähigkeit,
durch die Form spürbar wird,
ohne festgehalten zu werden.

Wahrnehmung ist nicht das, was du siehst –
sondern das,
was durch dich sichtbar werden darf.